WARUM es in der Gastro KEINEN Personalmangel gibt (#25)
Shownotes
In dieser Folge geht es um Personal. Genauer gesagt um die Frage, ob in der Gastronomie wirklich Menschen fehlen oder ob einfach Systeme braucht, die mit weniger Menschen funktionieren.
Torsten startet mit der aktuellen Lage. Rund 40 Prozent höhere Lohnkosten seit 2022, ein realer Umsatzrückgang von gut 20 Prozent gegenüber 2019 und ein Weltmarktführer, der sein eigenes Wachstumsziel um ein Jahr nach hinten schiebt. Danach kommt die These, um die sich die ganze Folge dreht: Wenn die Personalkosten nicht mehr tragbar sind, kann das an einem System liegen, das seit Jahren unverändert läuft. Wir spielen durch, was ein Betrieb konkret tut, der alle Stellenanzeigen zurückzieht und die frei werdenden Mittel in Küchentechnik und Schulung steckt.
Danach geht es um Technologie und um die Menschen, die damit arbeiten sollen. Ein Roboter kontrolliert in Hotels die Zimmer nach der Reinigung. Eine Küche stellt ein Drittel der Produktionsschritte auf Convenience um. Beides funktioniert nur, wenn das Team dahintersteht. Paul hält dagegen und fragt, was mit dem Mitarbeiter passiert, dessen Aufgabe der Roboter übernimmt.
Zum Schluss drei Themen aus der Praxis. Käfer eröffnet ein Restaurant in Japan und liefert damit ein Musterbeispiel für ethnozentrisches Marketing. Eine YouGov Studie beschreibt sieben Ernährungstypen und zeigt, welche Motive hinter Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit stehen. Und eine britische Restaurantkette beweist, dass ein schwacher Standort sich selten gesundsparen lässt.
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